Ideen & Gedanken

 (English)
 

Beim Unterrichten versuche ich den Schülerinnen und Schülern zu helfen, zu entdecken, wie sie sich ausdrücken können, durch Musik zu machen, mit Streichinstrumenten.

Ich finde dass im Musikunterricht zu oft versucht wird die Profimusikerwelt zu imitieren und ich möchte im Unterricht - mit Kindern und Erwachsenen - lieber herausfinden wie man, durch Musik zu machen, etwas mit anderen Menschen teilen kann.

Ich zeige nicht wie man das Instrument spielen muss, sondern, ich versuche zu helfen zu entdecken, wie das Instrument am einfachsten benutzt werden kann, um sich auszudrücken.
Das heisst nicht dass die SchülerInnen nicht lernen das Instrument zu spielen! Es heisst aber dass das Ziel nicht ist um so bald wie möglich "schön" und mit einer "richtigen Technik" Geige oder Bratsche vorspielen zu können, sondern dass die SchülerInnen selber entdecken was für sie am besten klappt.

Das gleiche gillt für Musik Theory: die SchülerInnen lernen die "Grammatik der Musik-Sprache" durch die Sprache zu sprechen und benutzen und forschen, nicht durchs lernen von Regeln.
Ich verweigere Kindern Noten zu geben mit Nummern, Buchstaben und Pfeilen dazu geschrieben. So lange die traditionelle Notenschrift noch zu abstract ist, haben sie andere Arten von Notation. Wenn die Notenschrift Sinn macht, dann brauchen sie keine Hilfsräder.

 

Für Kinder empfehle ich Gruppenunterricht, weil Kinder - meiner Meinung - am meisten von einander lernen.
In der Gruppe wird getanzt, gesungen, gezeichnet und Musik gemacht, durch Streichinstrumenten zu spielen.

Durch Tanzen und Bewegung lernen die Kinder beim Instrument spielen ihren Körper effizient zu benutzen, was wichtig ist für einen gesunden Klang. Selbstverständlich werden mit Tanz und Bewegung auch Puls und Rhythmus trainiert.

Durch Singen, Solmisation und Klang-Spielen wird das notwendige innerliche Hören trainiert.

Mit "Fähigkeitsspielen" werden die für das Spielen vom Instrument wichtigen Muskeln und die Feinmotorik trainiert.

Die Kinder zeichnen und schreiben die Lieder die sie Singen und spielen, was ihnen später helft um das traditionelle Notenbild auch als eine grafische Darstellung vom Klang zu sehen: sie hören was die Notenschrift bedeutet und spielen was sie innerlich hören.

Das Kinderorchester ist eine Gruppe in welcher Kindern mit allen SchülerInnen gemeinsam Musik machen. Es ist also kein "Symfonie-Orchester" mit Mini-Erwachsenen.

Ich spiele selber ohne Schulterstütz und versuche den Schülerinnen und Schülern auch zu helfen die Instrumente so frei möglich spielen zu können. (Kurze erklärung über spielen ohne Stutz.)

Ich versuche meine Erfahrungen mit Körperarbeit und die Ausbildiung "teaching yoga and mindfulness to children" im Unterricht einzubinden.

Menschen die mit Links schreiben und zeichnen, können - wenn sie möchten - mit Links streichen, weil beide Hände beim Spielen eines Streichinstrumentes wichtig sind, aber -meiner Meinung - die Bogenand führend ist und Klang und Rhythms bestimmt.

 

 

 

Thoughts & Ideas about teaching music

In teaching I try to help students to express themselves, through making music, by playing a string instrument.

In my opinion both children and adult amateurs too often have to imitate the professional musical scene. In teaching I rather help them to figure out how they can share things with other people, by making music.

I do not show how to play the instrument, but I try to help to discover what is the easiest way to use the instrument to make music.
That does not mean that studenst do not learn how to play the istrument! It means, that the goal is not to be able to play the instrument "nicely" and with "a proper technique" as soon as possible, but to encourage the studenst to discover themselves what works best for them.

Same counts for music theory: they learn the "grammar of the musical language" by speaking and "researching" the language, not by learning rules.
I refuse to give them notes and write fingers and arrows in the music. As long as the traditional notation is too abstract, they get other notations. When they understand the concept of notes, they do not need "training wheels".

 

For children I recommend Group Lessons, because I am convinced that children learn most from playing with each other.
In the groups they dance, sing, draw, write and make music music, with string instruments.

Through dance and movement, the chilren experience how to use their bodies in an efficient way, which is important for both a healthy body and a healthy sound. And of course dance and movement also help to train pulse and rhythm.

Through singing, solmisation and sound-games, the children develop their "Klangvorstellung".

Through agility-games, the children train muscles and fine motor skills, that heklp to play the instrument more easily.

The children draw and write the songs they sing and play. That helps them to recognise the traditional music notation as a visual presentation of sound: they see the notes, they hear what the notes mean and they play what they hear.

The children orchestra is a group in which all students make music together. So it is not an imitation of a classical Symphony Orchestra with mini-adults.

I play without a shoulder rest or any other protheses and I also aim to help the students to play the instruments as freely as possible. (Short explanation about playing without a shoulder rest.)

I do my best to integrate my exoeriences with body work and the course "teaching yoga and mindfulness to children" in the music lessons.

Left handed students can - if they prefer - use the bow with the left hand, because both hands are important playing a string instrument, but in my opinion, the bowing hand is the dominant hand, defining sound and rhythm.